Programm 2017

Umkämpfte Demokratie – Aufbruch gegen die Abstiegsgesellschaft

14.-16. Juli 2017, Kapfenberg

Beginn: Freitag, 14. Juli, 16 Uhr. Ende: Sonntag 16. Juli, 15 Uhr.

Das Sommerlabor 2017 hat wie im Vorjahr vier Programm-Teile: Erstens das Big Picture (Vortrag & Podiumsdiskussion), zweitens Großgruppen-Phasen,  drittens freie Gestaltung & Planung (z. B. Open Space) und viertens Schwerpunkt-Workshops. Außerdem laden wir euch ein kurze Thesenpapiere oder Artikel (im Umfang von 1-2 A4 Seiten) zu schreiben. Mehr Informationen dazu bekommt ihr nach der Anmeldung.

 

Big Picture

Das „Big Picture“ dient neben den Workshopphasen und Großgruppenphasen dazu den politischen und gesellschaftlichen Rahmen, in dem wir uns bewegen, zu stecken und Gedankenanreize zu schaffen. Wir verstehen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Experten ihrer Wirkungsfeldes, wollen uns aber auch die größeren gesellschaftlichen Zusammenhänge diskutieren.

Mit Beiträgen von: Claus Offe (Soziologe & Politikwissenschafter, Berlin), Carina Altreiter (Arbeitssoziologin, Universität Wien), Gabu Haindl (Stadtforscherin, Wien) Hannah Lichtenberger (Politikwissenschafterin, Universtität Wien), Andreas  Fisahn (Rechtswissenschafter, Universität Bielefeld)

 

Schwerpunkt-Workshops

Partei anders machen

Die Geschichte der Grünen steht für einen demokratischen Aufbruch mit dem Anspruch, Österreich und sein Parteiensystem zu demokratisieren. Wie können wir heute, 30 Jahre nach der Gründung der Partei, daran anschließen und was kann die Strategie der Grünen sein? Schlagwörter sind dazu viele gefallen, doch wie können wir konkret unsere Partei umgestalten und demokratisieren? Welche Verantwortung hat unsere Partei? Welche Rolle müssen die Grünen im parlamentarischen System einnehmen? Wie können die Grünen eine gesellschaftspolitische Rolle wiedergewinnen?

Stadt anders machen

Die Stadt ist lebendiges Feld politischer Auseinandersetzung. Gerade aus sozial-ökologischer Perspektive gibt es hier viele Herausforderungen. Der gesellschaftliche Umbruch und soziale Verwerfungen werden gerade in Städten sichtbar. Der Workshop „Stadt anders machen“ bringt unterschiedliche inner- und außerparteiliche, institutionelle und nicht-institutionelle Akteur*innen in Fragen des öffentlichen Raumes, der Kommerzialisierung und der Gemeingüter zusammen. Wie kommt Bewegung in die Stadt und wie greift man Bewegungen auf? Wie schaffen wir es, Städte jenseits von inszenierter „Bürger*innenbeteiligung“ zu demokratisieren?

Die Welt der Arbeit anders machen

Was für Auswirkungen hat der Zwang der Arbeit in der kapitalistischen Gesellschaft auf Demokratie? Welche Herausforderung stellt die derzeitige Arbeitswelt für die Organisation von Interessen dar? Wie demokratiefeindlich sind Arbeitswelt und Kapitalismus? Wie können wir, Stichwort Technisierung, für eine Demokratisierung der Produktion des Reichtums sorgen?  

 

Narratives for Change – European progressive alliances

How to create a new political hegemony in Europe and change narratives? How can we create alliance of different forces in Europe, which oppose the Status Quo and deal with the far right at the same time? Are there best practice examples in Europe? How can we support different struggles all over Europe and how can we learn from them? 

(This workshop is organised by the Green European Foundation with the support of Grüne Akademie and with the financial support of the European Parliament to the Green European Foundation)

 

Weitere Details zum Programm folgen.

 

Hier gehts zur Anmeldung. (Anmeldeschluss: 31. Mai 2017)